Bundesregierung will K+S nicht vor Übernahme durch Potash retten

Medienbericht: Bundesregierung will K+S nicht vor Übernahme retten

Die Bundesregierung plant einem Bericht zufolge keine Abwehrmaßnahmen im Übernahmekampf zwischen dem kanadischen Kali-Konzern Potash und dem hessischen Salz- und Kalihersteller K+S.

Es werde kein Einstieg in das Kasseler Dax-Unternehmen vorbereitet, um die Übernahme durch den Rivalen zu verhindern, berichtete " Die Welt" unter Berufung auf informierte Kreise. Die Regierung wollte den Bericht nicht kommentieren.

Am Vortag hatte das Bundeswirtschaftsministerium dem "Handelsblatt" Gespräche mit K+S bestätigt. Auch ein Einstieg der staatlichen KfW-Bank sei im Gespräch gewesen, schrieb das Blatt unter Berufung auf Wirtschaftskreise. K+S hatte Anfang Juli Übernahmegespräche mit den Kanadiern abgelehnt, weil die Potash-Offerte mit 41 Euro pro Aktie als zu niedrig erachtet wurde.

(dpa)