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BHP Billiton meldet Gewinneinbruch um 50 Prozent

Bergbauriese : BHP Billiton meldet Gewinneinbruch um 50 Prozent

Auch der weltgrößte Bergbaukonzern steckt die Krise in China nicht so einfach weg: Der Konjunktureinbruch in China und sinkende Rohstoffpreise haben den Gewinn von BHP Billiton auf den niedrigsten Wert seit zehn Jahren einbrechen lassen.

Konzernchef Andrew Mackenzie will nun Investitionen weiter zurückfahren und die Kosten senken, wie er am Dienstag ankündigte. Das bereinigte Ergebnis des britisch-australischen Unternehmens brach im Ende Juni abgelaufenen Geschäftsjahr um mehr als die Hälfte auf 6,42 Milliarden Dollar ein und fiel damit noch stärker als von Analysten erwartet. Die Investitionen sollen im laufenden Geschäftsjahr um eine halbe Milliarde Dollar auf 8,5 Milliarden gekürzt werden, um die Dividendenhöhe zu sichern.

Wie der Rivale Rio-Tinto liefert BHP Billiton Rohstoffe vor allem an die Chinesen und ist damit besonders abhängig von der konjunkturellen Entwicklung in dem Land. Trotz der aktuellen Turbulenzen rechnet BHP dort weiterhin mit einem Wirtschaftswachstum von sieben Prozent in diesem Jahr: "Wir denken, dass die zweite Hälft ein bisschen stärker ausfallen wird, als die erste Hälfte des Jahres", sagte Mackenzie.

(REU)