Bayer, Telekom und Henkel NRW-Konzerne eher gelassen bei Corona

Exklusiv | Düsseldorf · Trotz neuer Infektionswelle bieten zunächst nur vier große Konzerne im Land Impfungen gegen das Virus an. Mit mehr Krankschreibungen rechnen aber alle befragten Unternehmen. Der VRR befürchtet ausfallende Züge.

Impfung durch einen Betriebsarzt (Symbolbild).

Impfung durch einen Betriebsarzt (Symbolbild).

Foto: Bretz, Andreas (abr)

Die großen Unternehmen in Nordrhein-Westfalen beobachten die sich abzeichnende neue Corona-Welle genau, doch besonders nervös sind sie nicht. Das ist Ergebnis einer Umfrage unserer Redaktion bei mehr als zehn der größten Firmen des Landes. Dabei wollen Evonik und Thyssenkrupp aus Essen sowie Henkel und Vodafone aus Düsseldorf Corona-Impfungen direkt in der Firma für alle Beschäftigten oder wenigstens für Risikogruppen wie Mitarbeiter ab 60 Jahren anbieten. Grippe-Impfungen im Betrieb bieten diese vier Konzerne sowieso an, dies tun auch Bayer, DB Regio NRW, die Post, die Telekom, Eon, Ergo, RWE oder die Rheinbahn in Düsseldorf. „Grippe-Impfungen sind eine gute Sache“, meint ein Werksarzt.