„Einfach nicht akzeptabel“ Dramatische Verluste bei Bayer – Konzernchef Anderson kündigt massiven Stellenabbau an

Leverkusen · Der Chemiekonzern fährt einen Verlust von 4,6 Milliarden Euro ein. Nun will Bill Anderson mehrere Führungsebenen streichen, die Belegschaft werde sich „erheblich reduzieren“, so Anderson. Eine Aufspaltung in drei Sparten ist vom Tisch.

Das Bayer-Werk in Leverkusen: Im Management soll gespart werden.

Das Bayer-Werk in Leverkusen: Im Management soll gespart werden.

Foto: dpa/Oliver Berg

Der Chemiekonzern Bayer rutscht immer tiefer in die Krise: Er machte im dritten Quartal unterm Strich einen Verlust von 4,6 Milliarden Euro, vor allem wegen Abschreibungen. Die Antwort von Bill Anderson lautet: die Organisation umbauen und massiv Stellen streichen. Bayer werde bis Ende kommenden Jahres mehrere Führungsebenen streichen und Koordinationsprozesse vereinfachen, kündigte der neue Chef am Mittwoch an. Das dürfte Hunderte oder gar Tausende Führungskräfte betreffen, vor allem in Leverkusen, wo die Zentrale ist.