Aktie auf Talfahrt Ist Bayer zu schwach für eine Aufspaltung?

Leverkusen · Die Aktie rutscht ab – nach einem Bericht, wonach Bayer sich nur schwer aufspalten kann. US-Anwälte buhlen um neue Glyphosat-Kläger. Das darf nicht Bayers Suche nach der neuen Strategie beeinflussen, mahnt Aktionärsschützer Tüngler.

Das Bayer Kreuz, das Logo des Unternehmens, leuchtet auf dem Werksgelände von Bayer in Leverkusen.

Das Bayer Kreuz, das Logo des Unternehmens, leuchtet auf dem Werksgelände von Bayer in Leverkusen.

Foto: dpa/Thomas Banneyer

Es hört nicht auf mit den schlechten Nachrichten: Am Montagabend sackte die Bayer-Aktie um drei Prozent ab und fiel auf 31,66 Euro und damit auf den tiefsten Stand seit 2006. Am Dienstagmorgen ging es zum Start weiter abwärts. Ein Bericht der Nachrichtenagentur Bloomberg sorgte für Unruhe: Darin hieß es, in einer Strategie-Simulation hätten sich Expertenteams mit Szenarien einer möglichen Aufspaltung befasst - mit dem Ergebnis, dass umfassende Veränderungen in dem angeschlagenen Chemiekonzern nicht einfach sein würden. Ein drohendes, quälendes Weiterso verschreckte offenbar die Anleger.