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Aufspüren von Graffiti-Sprayern: Bahn-Drohnen dürfen nachts nicht fliegen

Aufspüren von Graffiti-Sprayern : Bahn-Drohnen dürfen nachts nicht fliegen

Mit dem Einsatz von Drohnen will die Deutsche Bahn gegen Graffiti-Sprüher vorgehen und diese auf frischer Tat ertappen. Jetzt aber haben die Luftsicherheitsbehörden den Drohnen-Einsatz teilweise gestoppt. Die Deutsche Bahn darf ihre fliegenden Kameras nur tagsüber nutzen, nicht aber in der Nacht.

"Die Tests sind exzellent gelaufen, ein hervorragendes Einsatzmittel. Jedoch erteilen Luftsicherheitsbehörden der Länder derzeit keine Fluggenehmigung für die Nachtstunden", wird Bahn-Sicherheitschef Gerd Neubeck von "Bild am Sonntag" zitiert.

Mit Wärmebildkameras sollten die Sprüher auch in der Nacht auf Zug-Abstellgleisen aufgespürt und gefilmt werden. Das Video-Material hätten dann als Beweismittel vor Gericht verwendet werden können. So bleiben die Drohnen, die rund 50.000 Euro pro Stück kosten und fast geräuschlos in einer Höhe von bis zu 150 Meter fliegen können, vorerst am Boden - zumindest über Nacht.

(sgo)