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Montagmittag in Düsseldorf: "Bad Bank" der WestLB legt Zahlen vor

Montagmittag in Düsseldorf : "Bad Bank" der WestLB legt Zahlen vor

Die "Bad Bank" der WestLB stellt am Montag um 11.30 Uhr in Düsseldorf ihren Geschäftsbericht 2012 vor. Die Erste Abwicklungsanstalt, wie der offizielle Name lautet, wickelt seit gut drei Jahren Schrottpapiere der WestLB ab.

Ursprünglich sollte der WestLB mit Hilfe der "Bad Bank" eine neue Perspektive eröffnet werden. Die einstmals größte deutsche Landesbank ist inzwischen aber Geschichte. Sie wurde Mitte 2012 in mehrere Teile zerschlagen. Deshalb kam auf die "Bad Bank" ein neues riesiges Paket an Papieren in der Größenordnung von 100 Milliarden Euro zu.

Der Vorstand der "Bad Bank" erwartete bei seiner Bilanz vor einem Jahr, dass diese neuen Papiere insgesamt aber bei weitem nicht so problembehaftet sind wie das erste ausgelagerte Paket der WestLB.

Im Jahr 2011 hatte die "Bad Bank" durch die Staatsschuldenkrise in Europa tiefrote Zahlen geschrieben. Der Verlust von 878 Millionen Euro ging maßgeblich auf Abschreibungen bei griechischen Anleihen zurück. Schon 2010 hatte die "Bad Bank" der WestLB einen Verlust von 1,65 Milliarden Euro verbucht.

(lnw/nbe/jre)