Apple muss wohl 38 Milliarden Dollar Steuern zahlen

iPhone-Konzern: Apple muss wohl 38 Milliarden Dollar Steuern zahlen

Apple plant in den USA Milliardeninvestitionen und die Schaffung von 20.000 Arbeitsplätzen. Außerdem bereitet man sich auf eine Steuerzahlung in zweistelliger Milliardenhöhe vor.

Die Investitionen auf dem Heimatmarkt dürften in den kommenden fünf Jahren mehr als 30 Milliarden Dollar betragen, teilte das US-Unternehmen am Mittwoch mit.

Durch Neueinstellungen und den Bau eines neuen Campus an einen noch zu nennenden Ort dürften in diesem Zeitraum 20.000 Stellen geschaffen werden. Apples Beitrag zur US-Wirtschaft werde dabei 350 Milliarden Dollar betragen.

Die Erfolgsgeschichte des Konzerns habe nur in Amerika geschrieben werden können, erklärte Konzernschef Tim Cook. "Wir sind stolz darauf, auf unserer langen Geschichte der Unterstützung für die US-Wirtschaft aufzubauen."

Apple geht zudem davon aus, auf seine im Ausland gelagerten Mittel von 252,3 Milliarden Dollar Steuern in Höhe von etwa 38 Milliarden Dollar zahlen zu müssen. Dies entspricht grob den Erwartungen von Experten nach der Verabschiedung der Steuerreform im vergangenen Monat. Der Konzern hatte zu diesem Zweck bereits 36,3 Milliarden Dollar zurückgelegt.

Apple machte keine Angaben dazu, ob tatsächlich Geld in die USA geholt werden soll. Die Steuer greift unabhängig davon.

US-Konzerne wie Apple oder Microsoft horten riesige Dollar-Beträge im Ausland. Ziel der jüngst in Kraft getretenen Steuerreform von Präsident Donald Trump ist es unter anderem, diese Gelder wieder in die Vereinigten Staaten umzuleiten.

(csr)