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Andreas Schmitz verlässt HSBC für die Commerzbank

Ende einer Ära : Andreas Schmitz verlässt HSBC für die Commerzbank

Andreas Schmitz hat die Düsseldorfer Bank als Chef und Kontrolleur durch turbulente Zeiten gesteuert. Nun übergibt er den Aufsichtsrats-Vorsitz an den früheren Finanzchef Paul Hagen.

Bei der Düsseldorfer Bank HSBC Deutschland geht eine Ära zu Ende: Andreas Schmitz (60) scheidet zum Jahresende aus dem Aufsichtsrat aus und übergibt den Posten des Chefkontrolleurs am 27. November an Paul Hagen. Schmitz geht zur Commerzbank als Aufsichtsrat, wo er Nicholas Teller ablöst. „Ich freue mich, dass wir mit Andreas Schmitz einen ausgemachten Experten der Finanzbranche für unser Aufsichtsratsgremium gewinnen konnten", sagte Commerzbank-Aufsichtsratschef Hans-Jörg Vetter.

Schmitz war der Düsseldorfer Bank seit Jahrzehnten verbunden. Am Tag des Mauerfalls 1989 stieg der Bankkaufmann und Jurist als Partnerassistent im Firmenkundengeschäft bei Trinkaus & Burkhardt ein, wie die Bank damals noch hieß. 2002 wurde er persönlich haftender Gesellschafter. Von 2004 bis 2015 leitete Schmitz die Bank und wechselte dann an die Spitze des Aufsichtsrats.

„Ich danke Andreas Schmitz für seinen großen Einsatz in den vergangenen mehr als 30 Jahren, in denen er an herausgehobenen Positionen gearbeitet hat“, erklärte Stephen O’Connor, Chef der Muttergesellschaft HSBC Europe. „Mit seiner Führung, auch durch die globale Finanzkrise, hat er einen großen Anteil daran, dass HSBC Deutschland heute so gut im deutschen Markt aufgestellt ist.“ Paul Hagen, der lange Finanzchef der Bank war, stehe für Kontinuität.

Die Bank hat seit über 40 Jahren ihre Zentrale an der Düsseldorfer Königsallee. Ende 2021 kehrt sie dem Edel-Standort den Rücken und zieht in den ehemaligen Rheinbahnkomplex an der Hansaallee.