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Händler führt eigene virtuelle Währung ein: Amazon führt die Kunstwährung "Coin" ein

Händler führt eigene virtuelle Währung ein : Amazon führt die Kunstwährung "Coin" ein

Nicht Dollar, nicht Euro, sondern "Coin" soll zukünftig eine wichtige Währung im Amazon-Universum sein. Der Online-Händler hat am Montag eine eigene virtuelle Währung eingeführt, mit der Kunden Apps und Spiele einkaufen können.

Zum Start des bereits im Februar angekündigten Zahlungssystems teilte das Unternehmen mit, dass jeder Besitzer und Käufer des Tablet-Computers Kindle Fire kostenlos 500 "Coins" erhalte - im Gegenwert von insgesamt fünf Dollar (3,85 Euro). Eingeführt wird die Kunstwährung zunächst bei amazon.com, dem Amazon-Portal in den USA.

Für die eigenen Kunden seien die Coins ein einfaches Mittel, um Apps oder Angebote innerhalb einer App zu kaufen, erklärte Amazon in einer Pressemitteilung. Für die Entwickler von Kindle-Anwendungen sei das Zahlungssystem eine ergänzende Möglichkeit, um Reichweite und Downloads zu steigern. Der Erlös für die Anwendungen geht wie bisher zu 70 Prozent an den Anbieter und zu 30 Prozent an Amazon. Auch andere große Online-Plattformen wie Facebook (Credits) haben virtuelle Währungen eingeführt, um ihre Kunden noch enger an sich zu binden.

(dpa/felt)