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Europas größter Versicherer: Allianz rüstet sich für Börsengang in China

Europas größter Versicherer : Allianz rüstet sich für Börsengang in China

Die Allianz bereitet sich auf einen Börsengang in China vor. Europas größter Versicherungskonzern könnte sich damit Geld für Wachstum in Asien beschaffen und seine Bekanntheit in China erhöhen, und chinesische Anleger seien interessiert zu investieren, erklärte ein Allianz-Sprecher am Donnerstag in München.

Die Börse in Schanghai plant, ausländische Aktiengesellschaften zuzulassen. Die Volksrepublik muss dafür noch die Rahmenbedingungen ändern. Auf der Hauptversammlung am 9. Mai sollen die Allianz-Aktionäre zustimmen, dass sie bei der Ausgabe neuer Aktien in China vom Bezug ausgeschlossen werden. Der Vorstand wolle "soweit wie möglich vorbereitet sein, um als einer der ersten europäischen Emittenten von einer sich bietenden Möglichkeit zur Zulassung und Platzierung von Aktien in der Volksrepublik China kurzfristig Gebrauch machen zu können", heißt es in einer Mitteilung an die Aktionäre.

"Wir planen keinen Börsengang, aber wir bereiten uns auf die Möglichkeit vor", sagte der Allianz-Sprecher. Wenn die Hauptversammlung zustimmt, könnte die Versicherung neue Aktien für zehn Prozent des Grundkapitals ohne Bezugsrecht für die bisherigen Aktionäre ausgeben.

(dpa)