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Airbus A400M der Bundeswehr darf nach Absturz in Sevilla wieder fliegen

Nach Absturz in Spanien : Startverbot für Transportflieger A400M aufgehoben

Nach rund zehnwöchigem Startverbot darf der deutsche Militärtransporter vom Typ Airbus A400M wieder fliegen. "Die Einsatzprüfung wird fortgesetzt", hieß es in einem am Montag über den Twitter-Account der Bundeswehr verbreiteten Video.

Zu sehen ist ein startender A400M. Nach gut dreistündigem Flug sei die Maschine wieder sicher auf dem Fliegerhorst Wunstorf gelandet, hieß es. Der deutsche Transportflieger war nach dem Absturz eines A400M im spanischen Sevilla vorerst am Boden geblieben. Vier Menschen kamen dabei Anfang Mai ums Leben.

"Trotz des Absturzes: Der deutsche A400M ist sicher", hieß es in dem Video vom Montag. Nach Angaben der Luftwaffe wird als Ursache des Unglücks in Spanien ein Fehler in der Triebwerksteuerung angenommen. Nach einer Überprüfung sei ein Fehler dieser Art für die deutsche Maschine auszuschließen, hatte es Mitte Juni geheißen.

Sehen Sie hier das Video der Bundeswehr:

Die Entwicklung des A400M war begleitet von politischen, finanziellen und technischen Problemen. Die Luftwaffe bekam Ende 2014 ihre erste Maschine. Deutschland hat 53 dieser Transportflugzeuge bestellt. Sie sollen die bis zu 46 Jahre alten Transall-Maschinen ablösen.

(dpa)