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Nach Protesten gegen Modekette: Abercrombie & Fitch will Wogen glätten

Nach Protesten gegen Modekette : Abercrombie & Fitch will Wogen glätten

Die wegen ihrer Ausrichtung auf "coole Kids" in die Schusslinie geratene US-Modefirma Abercrombie & Fitch feilt an einem besseren Image. Das Unternehmen will junge Leuten unterstützen, die drangsaliert und schikaniert werden. Abercrombie & Fitch legt dazu Uni-Stipendien auf und finanziert Aufklärungsmaßnahmen an Schulen.

"Wir treten für eine Kultur der Vielfalt und der Einbindung ein", erklärte Firmenchef Mike Jeffries am Dienstag am Sitz in New Albany im Bundesstaat New York. "Wir wollen eine Kultur, in der sich kein junger Mensch, vor allem in der Schule, eingeschüchtert fühlt - sei es nun wegen seiner der Kleidung oder weil ihn jemand als andersartig abstempelt."

Abercrombie & Fitch war in den vergangenen Monaten in die Kritik geraten, weil sich die Mode an attraktive Jugendliche mit perfekter Figur richtet. Die Läden sind bekannt für ihre braungebrannten Türsteher mit nacktem Oberkörper. Zuletzt hatte das Unternehmen, zu dem auch die Marken Hollister und Gilly Hicks gehörden, allerdings mit einem schrumpfenden Geschäft zu kämpfen.

(dpa/felt)