65.000 Tassen im Werk Grünheide verschwunden Musk hat „nicht mehr alle Tassen im Schrank“

Grünheide · Es klingt nach einer Posse, aber der Autobauer Tesla steht vor einer ganz besonderen Herausforderung: In der Gigafabrik in Grünheide stehen nicht mehr alle Tassen im Schrank. Wohin verschwindet das Geschirr?

Tesla-Fotos: So sieht es in den Werken bei Grünheide aus
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So sieht es in den Tesla-Werken bei Grünheide in Brandenburg aus

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Foto: AP/Patrick Pleul

Der US-Elektroautobauer Tesla hat intern ein Problem mit Zehntausenden fehlenden Kaffeetassen in seinem Werk in Grünheide. Seit einiger Zeit sind insgesamt 65.000 Kaffeetassen nach Informationen des „Handelsblatts“ und der Deutschen Presse-Agentur nicht mehr da, wo sie sein sollen. In einer Betriebsversammlung sprach Werksleiter André Thierig darüber und erwähnte die Zahl. „Rein statistisch hat jeder von euch schon fünf Ikea-Kaffeetassen zu Hause“, sagte Thierig dort. Das „Handelsblatt“ berief sich auf einen Mitschnitt der Betriebsversammlung.

Firmen-Chef Elon Musk besucht die Tesla-Fabrik in Grünheide
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Elon Musk besucht die Tesla-Fabrik in Grünheide

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Foto: dpa/Carsten Koall

Der Werksleiter nannte die verschwundenen Tassen und die statistische Zahl nach interner Darstellung allerdings als schmunzelnde Einordnung, die nicht als Vorwurf gemeint sein sollte. Er ging nicht nur auf die Kaffeetassen ein, sondern auch zum Beispiel auf ein neues Fitness-Studio für die rund 12.000 Beschäftigten.

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Foto: dpa/Benjamin Fanjoy

Ursache ist unklar

Tesla hatte im Laufe der Zeit zahlreiche Kaffeetassen für Mitarbeiter angeschafft. Wo sie nach und nach geblieben sind, ist unklar. Das Phänomen gibt es allerdings auch in anderen Unternehmen. Ob die Tassen nachgekauft werden, ist noch offen. Weil auch Besteck in kleinen Teeküchen verschwunden ist, soll es dort nicht mehr ausliegen. Der Autobauer hat inzwischen auch wiederverwertbare Becher eingeführt.

Tesla eröffnete die europaweit einzige E-Autofabrik von Firmenchef Elon Musk vor mehr als zwei Jahren in Grünheide bei Berlin. Die Produktion soll noch ausgebaut werden. Dafür hat ein Genehmigungsverfahren beim Land Brandenburg begonnen.

(felt/dpa)