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Dormagen: Strengere Auflagen für Ineos bei der Pyrazol-Entsorgung

Dormagen : Strengere Auflagen für Ineos bei der Pyrazol-Entsorgung

Der Chemiekonzern Ineos muss die Einleitung der Chemikalie Pyrazol in den Rhein verringern. Darauf drängt die zuständige Bezirksregierung Köln nach Messungen des Landesumweltamtes. Pyrazol, das bei Ineos bei der Herstellung von Grundchemikalien zur Kunststoffherstellung anfällt, wird vom Bundesumweltamt neuerdings als trinkwassergefährdend eingestuft. Abschließende Ergebnisse einer Studie liegen allerdings noch nicht vor, bis auf Weiteres gilt ein Grenzwert von einem dreitausendstel Milligramm pro Liter.

Mit den bisherigen Einleitungen von Pyrazol habe Ineos nicht gegen Gesetze verstoßen, teilte die Bezirksregierung Köln mit. Die bisherigen Vorschriften sollen nun aber verschärft werden. Ineos gab an, unverzüglich Maßnahmen zur Reduzierung von Pyrazol in seinem Abwasser in die Wege geleitet zu haben. Es gebe bereits erste Erfolge.

(ssc)