Bekommen nicht mehr als 100.000 Euro Zuschuss Start-up-Investoren kritisieren Neuerungen im Förderprogramm „Invest“

Düsseldorf · Investoren, die junge Firmen unterstützen, erhalten ab sofort mehr Geld von der Bundesregierung. Doch die neue Deckelung des Zuschusses ist umstritten – vor allem bei erfahrenen Business Angels.

Start-ups profitieren vom Förderprogramm „Invest“ der Bundesregierung.

Start-ups profitieren vom Förderprogramm „Invest“ der Bundesregierung.

Foto: dpa/Jens Kalaene

Es ist eine Nachricht, die in der Gründerszene zunächst für Erleichterung gesorgt hat: Die Bundesregierung nimmt ihr Förderprogramm „Invest“ für private Investoren nach sechswöchiger Pause wieder auf, verlängert es um vier Jahre bis Ende 2026 und erhöht sogar die Zuschüsse. Statt 20 Prozent des eingesetzten Kapitals erhalten sogenannte Business Angels nun 25 Prozent vom Staat zurück, wenn sie ein Start-up unterstützen. Als Business Angels bezeichnet man Investoren, die Start-ups nicht nur mit Geld, sondern auch mit ihrem Wissen unterstützen. In den meisten Fällen haben sie selbst schon gegründet. Außerdem sind die Hürden für Neulinge geringer: Die Mindestinvestitionssumme für den Zuschuss liegt nun bei 10.000 Euro statt bei 25.000 Euro.