Scharfe Töne der Bahn gegen GDL vor heutiger Verhandlung

Scharfe Töne der Bahn gegen GDL vor heutiger Verhandlung

Berlin (dapd). Die Deutsche Bahn AG will ab heute Mittag mit der Lokführergewerkschaft GDL über deren Forderungen verhandeln. Das geht aus dem Gesprächsangebot des DB-Arbeitgeberverbands MoVe hervor.

Dessen Verhandlungsführer Werner Bayreuther erklärte in dem elfseitigen Schreiben jedoch auch, dass er die Bemühungen der GDL um einen brancheneinheitlichen Tarifvertrag für die 26 000 Lokführer für vorerst gescheitert hält. Dem "sehr geehrten Herrn Weselsky" schrieb Bayreuther: "Sie stehen vor einem Scherbenhaufen." Die GDL hatte den Brief am Mittwoch als Gesprächsangebot akzeptiert und versprochen, sie werde vorerst von weiteren Streiks bei den DB-Unternehmen absehen. Den Privatbahnen, um deren Tarifbedingungen es der GDL hauptsächlich geht, hatte er jedoch weiterhin mit Arbeitskampfmaßnahmen gedroht.

(RP)
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