Personalien

Der Euro-Kritiker Wilhelm Hankel ist mit 85 Jahren in der Kölner Uni-Klinik gestorben. Sein unversöhnlicher Kampf gegen die Gemeinschaftswährung hatte den früheren Chef der Landesbank Helaba ins politische Abseits geführt.

Dabei war der Volkswirt unter dem sozialdemokratischen Wirtschaftsminister Karl Schiller 1969 zum kleinen Star geworden, als er für die Große Koalition die Bundesschatzbriefe erfand. 1997 reichte er mit drei anderen Professoren beim Verfassungsgericht Klage gegen Einführung des Euro ein, diese wurde abgewiesen. Hankel kämpfte in Büchern weiter: "Gebt uns unsere D-Mark zurück" und "Die Euro-Lüge" hießen Bücher von ihm. Zudem rief er zur Wahl der Anti-Euro-Partei AfD auf.

(RP)