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Helsiniki/Krefeld: Outokumpu: Mitarbeiter in Krefeld fürchten um ihre Jobs

Helsiniki/Krefeld : Outokumpu: Mitarbeiter in Krefeld fürchten um ihre Jobs

Nach der Übernahme der ThyssenKrupp-Edelstahlsparte durch den weltgrößten Edelstahlkonzern Outokumpu fürchten die Beschäftigten an den Standorten Krefeld und Bochum um den Erhalt ihrer Arbeitsplätze. Nach Angaben der IG Metall nahmen gestern rund 1000 Beschäftigte in Krefeld an einer öffentlichen Belegschaftsversammlung teil. Eingeladen war auch NRW-Arbeitsminister Guntram Schneider (SPD). Das finnische Unternehmen hatte angekündigt, sein Sparprogramm zu verschärfen. Bis Ende 2017 will Outokumpu weltweit 2500 Stellen streichen.

Noch im vergangenen Jahr hatte der Konzern angekündigt, lediglich 2000 Jobs abzubauen. Neben der bereits angekündigten Stilllegung des Edelstahlwerks in Krefeld mit 550 Beschäftigten noch in diesem Jahr ist auch das Edelstahlwerk in Bochum von der Schließung bedroht. Zuvor soll aber noch die Wirtschaftlichkeit des Werks geprüft werden. Am Standort Krefeld pochen die Beschäftigten nun auf Investitionen, die den Erhalt des verbleibenden Kaltwalzwerks sichern sollen.

(dpa)