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Ölpreis-Erholung hält an - Einigung beim US-Konjunkturpaket stützt

Mehr Zuversicht an den Rohstoffmärkten : Einigung beim US-Konjunkturpaket stützt Ölpreis-Erholung

Die Ölpreise sind seit Tagen unter Druck. Wirtschaftliche Folgen der Corona-Krise lasten auf den Preisen. Die Erholung, die sich nun Dienstag abzeichnete, hält auch am Mittwoch noch an. Dafür sorgten auch Nachrichten über eine politische Einigung in den USA.

Die jüngste Erholung der Ölpreise hat auch am Mittwoch angehalten. Am frühen Morgen sorgten Nachrichten über eine politische Einigung in den USA auf ein Konjunkturpakets im Kampf gegen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise für mehr Zuversicht an den Rohstoffmärkten.

Im frühen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 27,82 US-Dollar. Das waren 67 Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte WTI stieg um 78 Cent auf 24,80 Dollar.

Das US-Konjunkturpaket sieht nach Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg Hilfen im Umfang von 2 Billionen US-Dollar vor, um die von der Corona-Krise betroffene Wirtschaft zu stützen. Teil des Pakets könnte auch eine Aufstockung der strategischen Öl-Reserven um 77 Millionen Barrel sein. Jedoch wurden bisher keine Details des Kompromiss-Vorschlags publik, auf den sich der Senat laut einigen Mitgliedes des Gremiums verständigt hatte. Eine Abstimmung über das Paket wird im Verlauf des Mittwochs erwartet.

Aufgrund der Angebotsschwemme im Zuge des anhaltenden Preiskriegs führender Ölförderländer ist eine dauerhafte Erholung des Ölpreises ebenfalls unwahrscheinlich. Das Handelshaus Gunvor Group schätzte den weltweiten Überschuss auf 14 bis 15 Millionen Barrel am Tag. Trotz der weltweit großflächig eingetretenen Produktionsstopps und Ausgangsbeschränkungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie signalisierten weder Saudi Arabien noch Russland im Kampf um Marktanteile einzulenken.

(ala/dpa)