Interview: "NRW-Studie wird breit diskutiert"

Interview : "NRW-Studie wird breit diskutiert"

Regierung und Opposition streiten, wer die Verantwortung für die in der Studie "NRW 2020" aufgezeigten Probleme trägt. Was meinen Sie?

Regierung und Opposition streiten, wer die Verantwortung für die in der Studie "NRW 2020" aufgezeigten Probleme trägt. Was meinen Sie?

Schröder Anstatt nach Fehlern zu suchen, die in der Vergangenheit gemacht wurden, sollten wir den Blick nach vorn richten. Zumal ja auch alle größeren Parteien selbst in der Regierung saßen. Nun gilt es, gemeinsam zu überlegen, wie man die Potenziale des Landes nutzen kann.

Sie haben ähnliche Studien auch für Dortmund und Berlin erstellt. Was ist daraus geworden?

Schröder Viele unserer Vorschläge wurden aufgegriffen. In Dortmund sind seit dem Jahr 2000, als wir eine entsprechende Studie gemacht haben, 50 000 neue Jobs entstanden. In Berlin haben wir unsere Studie erst vor drei Jahren vorgestellt. Deshalb ist es für ein Fazit noch zu früh. Für NRW wäre es hilfreich, wenn sich ein Konsortium von Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Wissenschaft unter der Schirmherrschaft der Landesregierung bilden würde, das den Prozess "NRW 2020" begleitet.

McKinsey ist keine karitative Einrichtung. Was versprechen Sie sich von der Studie?

Schröder Die Studie wird breit diskutiert – darüber sind wir sehr erfreut. Wenn wir dem Land Wachstumsimpulse geben können, hilft das auch Unternehmen, die unsere – potenziellen – Klienten sind.

ANTJE HÖNING STELLTE DIE FRAGEN.

(RP)