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Düsseldorf: Metro Cash & Carry: Russland-Geschäft an Londoner Börse

Düsseldorf : Metro Cash & Carry: Russland-Geschäft an Londoner Börse

Das Großhandelsgeschäft der Metro in Russland wird zum Börsenthema. Der Aufsichtsrat des größten deutschen Handelskonzerns hat den Plänen des Vorstands zugestimmt, einen Minderheitsanteil der Cash & Carry-Sparte am Aktienmarkt zu platzieren. "Wir sind überzeugt, dass dieser Börsengang ein wichtiger Schritt sowohl für das Geschäft in Russland als auch für die Metro-Gruppe insgesamt sein wird", sagte Aufsichtsratschef Franz Markus Haniel. "Russland ist und bleibt für uns ein sehr wichtiger Markt, in dem wir uns langfristig engagieren wollen", ergänzte der Vorstandsvorsitzende Olaf Koch.

Die Metro plant, bis zu 25 Prozent der Anteile von Metro Cash & Carry Russland an die Börse zu bringen. Die Erstnotiz ist für die erste Hälfte des laufenden Jahres an der Londoner Börse geplant. Allerdings sei dies noch von den Marktbedingungen abhängig, schränkte die Metro ein. Zuletzt setzte der Konzern in den 70 russischen Cash & Carry-Großmärkten mehr als vier Milliarden Euro um.

(gw)