Autobauer rufen weltweit Autos zurück Das müssen Fahrer der betroffenen Marken jetzt wissen

Update | Stuttgart · Mercedes-Benz hat weltweit rund 250.000 Fahrzeuge zurückgerufen – in Deutschland vermutlich mehr als 37.000. Der Autobauer kann eine Brandgefahr nicht ausschließen. Auch Volkswagen und BMW müssen Autos zurückrufen. Diese Modelle sind betroffen.

 Mercedes-Benz ruft weltweit Autos zurück.

Mercedes-Benz ruft weltweit Autos zurück.

Foto: dpa/Bernd Weißbrod

Mercedes-Benz hat weltweit rund 250.000 Fahrzeuge zurückgerufen. Ein Sprecher des Autobauers bestätigte am Dienstag den in der Rückrufdatenbank des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) veröffentlichten Rückruf. Betroffen sind laut KBA die Modelle AMG GT, C-Klasse, CLE, E-Klasse, EQE, EQS, GLC, S-Klasse und SL aus dem Baujahr 2023. In Deutschland sind vermutlich mehr als 37.000 Fahrzeuge betroffen.

Dem Sprecher zufolge könnten bestimmte Sicherungen nicht den Anforderungen entsprechen. Laut KBA kann dadurch unter anderem der Motor ausfallen. Eine Brandgefahr könne nicht ausgeschlossen werden.

Vorsorglich würden bei den betroffenen Fahrzeugen bestimmte Teile ersetzt, teilte der Mercedes-Sprecher mit. Der dafür vorgesehene Werkstattaufenthalt werde je nach Ausstattung zwischen zwei und fünfeinhalb Stunden in Anspruch nehmen. Die Arbeiten seien für die Kunden kostenlos.

Auch Volkswagen und BMW müssen Autos zurückrufen – allerdings nur in den USA. Bei Volkswagen geht es um insgesamt mehr als 250.000 Fahrzeuge, wie die zuständige Behörde am Donnerstag mitteilte. Bei den Autos der Baujahre 2015 bis 2020 gebe es Probleme mit der Ansaugvorrichtung im Tank. Deswegen könne Treibstoff entweichen, was die Brandgefahr erhöhe. Betroffen seien verschiedene Varianten Modelle Audi A3, Golf und Jetta.

BMW ruft knapp 80.000 Autos der Marken BMW und Rolls-Royce zurück, weil es Schwierigkeiten mit der Bremse gibt. Bei einigen Fahrzeugen des Baujahrs 2023 funktioniere die Bremsunterstützung nicht so wie geplant, auch das ABS-System könne versagen. Damit verlängere sich der Bremsweg, erklärte die Behörde.

(jh/boot/Reuters/dpa)
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