Frankfurt: Letzte Hoffnung weg: Alno wird abgewickelt

Frankfurt: Letzte Hoffnung weg: Alno wird abgewickelt

Der insolvente Küchenhersteller Alno wird abgewickelt. Die Verkaufsverhandlungen seien gescheitert, auch der letzte Interessent habe kein Angebot für die Alno AG abgegeben, teilte Insolvenzverwalter Martin Hörmann mit. Deutschlands zweitgrößter Küchenhersteller hatte im Juli Insolvenz angemeldet. In Deutschland beschäftigte der Konzern mit seinen Töchtern Gustav Wellmann und pino Küchen gut 1000 Mitarbeiter, inklusive der Auslandstöchter zählte er 1600 Beschäftigte. Nur einen Teil der Arbeitsplätze konnte Hörmann retten.

Etwa 60 Mitarbeiter könnten vorerst bleiben, um spezielle Aufgaben bei der Abwicklung des Unternehmens zu übernehmen. Die anderen Mitarbeiter sollen bis Ende des Monats die Kündigung bekommen. Anfang Oktober hatte Hörmann die Alno-Tochter Pino mit 230 Mitarbeitern an ein Konsortium um den Premiumküchen-Hersteller Nobilia verkauft. Auch für einige Auslandsgesellschaften fanden sich Investoren. Seit dem Börsengang 1995 hat Alno meist Verluste gemacht.

(rtr)