Düsseldorf: HSBC Trinkaus: Mit der WestLB weiter nach oben

Düsseldorf : HSBC Trinkaus: Mit der WestLB weiter nach oben

Der mögliche Kauf von Teilen der WestLB soll das Bankhaus HSBC Trinkaus & Burkhardt weiter nach oben führen. Falls die Übernahme komme, könne Trinkaus im Geschäft mit großen Mitttelständlern (mehr als 50 Millionen Euro Umsatz) unter die Top drei vorstoßen, sagte Vorstandssprecher Andreas Schmitz. Die Trinkaus-Führung befinde sich in "vertrauensvollen und konstruktiven Gesprächen mit dem WestLB-Vorstand. Trinkaus hatte im Mai erstmals bestätigt, dass das Unternehmen den Kauf von Teilen der WestLB prüfe. Nun sei dieses Angebot konkretisiert worden, sagte Schmitz, ohne Details zu nennen.

Der mögliche Kauf von Teilen der WestLB soll das Bankhaus HSBC Trinkaus & Burkhardt weiter nach oben führen. Falls die Übernahme komme, könne Trinkaus im Geschäft mit großen Mitttelständlern (mehr als 50 Millionen Euro Umsatz) unter die Top drei vorstoßen, sagte Vorstandssprecher Andreas Schmitz. Die Trinkaus-Führung befinde sich in "vertrauensvollen und konstruktiven Gesprächen mit dem WestLB-Vorstand. Trinkaus hatte im Mai erstmals bestätigt, dass das Unternehmen den Kauf von Teilen der WestLB prüfe. Nun sei dieses Angebot konkretisiert worden, sagte Schmitz, ohne Details zu nennen.

Mit Hilfe von Teilen der ehemaligen Landesbank will Trinkaus seinen Marktanteil im gehobenen Mittelstand "signifikant steigern", so Vorstandsmitglied Kurt Krause. Bei etwa einem Drittel der 30 Dax-Unternehmen sieht sich Trinkaus schon bei den Top fünf Bankverbindungen.

Im ersten Halbjahr 2011 hat Trinkaus sein Betriebsergebnis zwar nur geringfügig auf 119,5 Millionen Euro gesteigert. Allerdings war 2010 als Vergleichsmaßstab auch das bislang erfolgreichste in der Geschichte der Bank. Insofern ist Schmitz bei der Prognose für das Gesamtjahr 2011 vorsichtig. Ein gutes Ergebnis werde Trinkaus erreichen, ob aber ein neuerlicher Rekordgewinn möglich sei, müssten die nächsten Monate zeigen. Der Ausblick für die nähere Zukunft habe sich zuletzt eingetrübt, so Vorstandsmitglied Paul Hagen.

Allerdings klagt Trinkaus dabei auf hohem Niveau. Unterm Strich hat die Bank von Januar bis Juni 85,3 Millionen Euro verdient, knapp 9,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Eigenkapitalrendite vor Steuern beträgt immerhin noch 21 Prozent, wenngleich sie auch wegen der Kapitalerhöhung im vergangenen Jahr um zwei Prozentpunkte gefallen ist und künftige Kapitalanforderungen es schwermachen, dauerhaft deutlich über der 20-Prozent-Grenze zu bleiben.

(RP)
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