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Neue Studie: Hochschulen steigern Wirtschaftskraft der Region

Neue Studie : Hochschulen steigern Wirtschaftskraft der Region

Hochschulen stärken einer neuen Studie zufolge die Wirtschaftskraft in ihrer Region. In Städten mit Universitäten und Forschungseinrichtungen liege das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf um etwa ein Fünftel oder 4500 Euro höher als im Bundesdurchschnitt, teilte der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft am Mittwoch in Essen mit.

Gleichzeitig verringere der Wissenschaftssektor die Arbeitslosenquote um etwa drei Prozentpunkte. Insgesamt beziffert die Studie des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung den Wertschöpfungseffekt von Universitäten als Arbeitgeber aber insbesondere durch Wissenstransfer auf 190 Milliarden Euro im Jahr. Das entspreche 7,3 Prozent des deutschen Bruttoinlandsproduktes.

Dabei profitierten die Stadtstaaten, in denen im Verhältnis zur Einwohnerzahl besonders viele Studierende und Wissenschaftler leben, am meisten von ihren Hochschulen. Bei den Flächenländern hat Baden-Württemberg die Nase vorn. Nordrhein-Westfalen liegt im Mittelfeld vor Bayern, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland.

(dpa)