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Kommentar: Guter Mann, falsche Fusion

Kommentar : Guter Mann, falsche Fusion

Die guten Zahlen geben Thorsten Dirks Rückenwind für seine faktische Bewerbung zum Chef des künftigen Riesen E-Plus und O2. Und weil der Hauptaktionär, die spanische Telefonica, nach der Kündigung des O2-Chefs keinen echten Nachfolger ernannt hat, scheint sie den Posten für den Mann aus Düsseldorf freizuhalten.

Trotzdem sollten die Kartellwächter die Übernahme verbieten. Obwohl Dirks mit Kampfgeist glänzt, ist das Risiko zu groß, dass sich das neue Unternehmen mit Telekom und Vodafone auf eine Aufteilung des Marktes einigt. Zugleich zeigen die gestrigen Zahlen, dass E-Plus auch ohne Fusion prima wachsen und den Markt beleben kann. Reinhard Kowalewsky

(RP)