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Mehr als 7000 Angebote in NRW Wie das Geschäftsmodell Corona-Teststelle funktioniert

Düsseldorf · Seit Anfang März hat sich die Zahl der Corona-Teststellen in NRW vervierfacht. Zu einer hohen Nachfrage gesellt sich eine gewisse finanzielle Lukrativität des Geschäfts. Doch das hat auch Tücken.

Ein Mitarbeiter nimmt einen Abstrich in einer Drive-In-Station in Düsseldorf. (Symbolbild)

Ein Mitarbeiter nimmt einen Abstrich in einer Drive-In-Station in Düsseldorf. (Symbolbild)

Foto: dpa/Ingo Lammer

Ein nur wenige Quadratmeter großes Häuschen in einem 2000-Seelen-Dorf, Kostenpflichtiger Inhalt eine ehemalige Metzgerei deren Theken mit Folien verhangen sind, ein seit Monaten geschlossenes und deshalb umfunktioniertes Fitnessstudio und der Parkplatz eines großen Möbelhauses: Diese Orte unterscheiden sich auf viele Arten und doch dienen sie aktuell alle dem gleichen Zweck – es sind Corona-Teststellen. Mehr als 15.000 solcher Teststellen gibt es mittlerweile bundesweit. Allein in NRW sind es über 7000 Stück – Anfang März war es gerade einmal ein Viertel. Doch damit nicht genug: Tagtäglich werden neue Teststellen eröffnet und tagtäglich erhalten die zuständigen Gesundheitsämter von diversen Anbietern Anträge zur Beauftragung als Teststelle. Der Markt boomt.