Geld und Leben Sympathie für starken Staat

Meinung | Düsseldorf · Klimawandel und Pandemie lassen bei manchen Menschen die Sympathie für einen starken, gut ausgestatteten Staat wachsen. Das hat auch Folgen für Anleger.

Derzeit gibt der Staat das Geld mit vollen Händen aus.

Derzeit gibt der Staat das Geld mit vollen Händen aus.

Foto: dpa/Jan Woitas

Der Westen entwickelt sich zu einer Missionswirtschaft, weil in vielen Ländern die Sympathie für einen starken, gut finanzierten Staat wächst. Immer mehr Menschen neigen dieser Haltung zu. Der Klimawandel und jüngst die Pandemie haben sie darin noch bestärkt. Politik und Notenbanken nehmen den Ball auf. Sogar klassische Ökonomen applaudieren. Anleger müssen sich daran gewöhnen, dass Politik eine größere Rolle spielt als betriebswirtschaftliche Fakten. Ganz neu ist das aber nicht: In China (und einigen anderen Ländern mit starkem Staatseinfluss) kennen wir das schon länger.