Düsseldorf: Gefälschte Mails von DHL und UPS

Düsseldorf : Gefälschte Mails von DHL und UPS

Die Verbraucherzentrale NRW warnt vor Betrugsversuchen per Spam-Mail.

Bei E-Mails von DHL und UPS sollten Kunden aktuell lieber doppelt hinschauen. Seit einigen Tagen häufen sich bei der Verbraucherzentrale NRW Meldungen über Phishing-Mails, die im Namen der beiden Paket-Lieferanten verschickt werden. Auf den ersten Blick sehen die E-Mails täuschend echt aus: Es wird eine Sendung angekündigt und eine mehrstellige Nummer mitgeschickt, die Details zum Status des Pakets verspricht.

Doch durch das Klicken auf den Link ermöglichen es Nutzer den Betrügern, sensible Passwörter und andere vertrauliche Informationen abzugreifen. "Die Kriminellen wechseln regelmäßig die Namen der Anbieter, deren Namen sie missbrauchen", sagt Ralf Scherfling von der Verbraucherzentrale NRW: "Mal sind es Amazon oder Paypal, mal Banken und Sparkassen, mal die Bundesministerien - die Täter kennen keine Tabus." Viele der Mails seien inzwischen gut gemacht.

Die Masche ist dabei immer gleich: In den Mails wird zunächst ein Grund für das Anschreiben genannt, in den DHL-Mails wird etwa ein Paket angekündigt. Danach folgt die Aufforderung, auf einen Link zu klicken, um beispielsweise nähere Informationen zum vermeintlichen Paket zu bekommen. In einem dritten Schritt werden häufig Konsequenzen angedroht für den Fall, dass man nicht reagiere.

Ralf Scherfling rät daher zur Wachsamkeit. Im Zweifel könne man als E-Mail-Empfänger die Unternehmen über die offizielle Homepage oder ein Geschäft kontaktieren: "Aber man darf keinesfalls auf Kontaktmöglichkeiten in der Mail selbst reagieren oder gar auf Links oder Anhänge klicken."

(RP)
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