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Trotz Bahn-Streik: So reisen Sie günstig durch Deutschland

Finanztipp : Günstig durch Deutschland trotz Bahnstreiks

Die Lokführer drohen erneut mit Streik. Wenn die Züge stillstehen, kommt man jedoch trotzdem von A nach B – und das mitunter sogar günstiger als mit der Bahn. Was es zu beachten gilt – der Finanztipp am Montag.

Die Lokführer drohen erneut mit Streik. Wenn die Züge stillstehen, kommt man jedoch trotzdem von A nach B — und das mitunter sogar günstiger als mit der Bahn. Was es zu beachten gilt — der Finanztipp am Montag.

Trotz des drohenden Streiks bei der Deutschen Bahn können Reisende gelassen bleiben. So schaffte es die Deutsche Bahn schon beim letzten Streik im Dezember, einen Notfahrplan auf die Beine zu stellen, der recht zuverlässig eingehalten wurde. Bahnkunden berichteten auf Twitter, dass sie noch nie so komfortabel Bahn gefahren sind — weil die Ersatzzüge größtenteils leer waren. Und das, obwohl die Schaffner in jedem Ersatzzug auch Fahrkarten mit Zugbindung akzeptieren.

Wer sich nicht auf den Ersatzfahrplan der Bahn verlassen will, kann seine Fahrkarte im Fall eines Streiks kostenlos stornieren und erhält sein Geld zurück. Das geht in den DB-Reisezentren und DB-Agenturen sowie im Internet. Neben dem eigenen Pkw stehen dann mehrere Alternativen offen. So fahren Fernbusse auf ähnlichen Strecken wie die Bahn oft deutlich günstiger.

Allerdings haben die Busunternehmen ihre Preise beim vergangenen Bahnstreik angezogen. So erhöhte beispielsweise der Anbieter Meinfernbus laut Finanztip.de den Preis für eine Fahrt von Berlin nach Münster von 16 auf fast 50 Euro. Das ist immer noch lediglich die Hälfe dessen, was eine reguläre Bahnfahrkarte kostet. Auf busliniensuche.de finden Nutzer die günstigste Fernbusverbindung für ihre Strecke. Wer es eilig hat, sollte beachten, dass eine Fahrt mit dem Fernbus meist länger dauert als die entsprechende Bahnfahrt.

Neben den Fernbus-Anbietern freuen sich auch die Autovermieter über jeden Lokführer-Streik. Den günstigsten Mietwagen finden Interessenten auf Vergleichsportalen wie Check24.de, mietwagen-check.de oder mietwagen.de. Um die Kosten zu drücken, können die Fahrer ihre Strecke auf Mitfahrportalen im Internet inserieren. Eine beliebte Website dafür ist mitfahrgelegenheit.de, allerdings muss der Anbieter einer Fahrt dort eine Gebühr bezahlen. Für Mitfahrer ist das Portal kostenlos. Gratis auch für Inserenten ist hingegen Blablacar.de. Und wer zwei bis drei Personen mitnimmt, hat die Kosten für den Leihwagen oft schon wieder reingeholt.

Hier geht es zur Infostrecke: Lokführer-Streik: Von A wie Arbeitszeit bis Z wie Zetsche