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Versehentliche Flut von Orders: Panne kostet Goldman Sachs Millionen

Versehentliche Flut von Orders : Panne kostet Goldman Sachs Millionen

Die US-Investmentbank Goldman Sachs hatte vergangene Woche durch eine Computerpanne eine Flut an Optionsgeschäften ausgelöst. Nachdem die Bank zunächst verlauten ließ, dadurch sei kaum Schaden entstanden, muss sie nun laut einem Insider mit einem zweistelligen Millionenbetrag rechnen.

Die US-Investmentbank Goldman Sachs muss nach ihrer Handelspanne einem Insider zufolge mit einem vergleichsweise geringen finanziellen Schaden rechnen. Der Computerfehler koste das Geldhaus einen zweistelligen Millionenbetrag, sagte eine mit der Angelegenheit vertraute Person am Montag. Rund 80 Prozent der fehlerhaften Optionstransaktionen seien mittlerweile storniert worden.

Die "Financial Times" hatte zuvor berichtet, dass die Bank vier hochrangige IT-Mitarbeiter wegen der Panne beurlaubt habe. Das Institut hatte in der vergangenen Woche wegen technischer Probleme versehentlich eine Flut an Geschäften mit Aktienoptionen getätigt und damit den Markt kurzzeitig in Aufruhr versetzt. Goldman Sachs erklärte damals lediglich, dem Unternehmen drohe dadurch kein großer Verlust.

Immer wieder wird der Handel mit Optionen oder anderen Derivaten von technischen Pannen oder Manipulationsskandalen erschüttert. Nicht selten entstehen dabei hohe Verluste für die betroffenen Geldhäuser und andere Anleger.

(REU)