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Neu ab 2021: Kreditkarte bald mit Zwei-Faktor-Authentifizierung

Neu ab 2021 : Kreditkarte bald mit Zwei-Faktor-Authentifizierung

Zahlreiche Menschen shoppen vermehrt online - nicht zuletzt wegen der Corona-Pandemie. Die Einkäufe im Internet zahlen viele mit der Kreditkarte. Dafür werden die Sicherheitsanforderungen bald strenger.

Die Läden müssen schließen, der Corona-Krise sei Dank. Wer jetzt noch Weihnachtsgeschenke braucht, wird sie vermutlich online bestellen. Viele Kunden bezahlen im Netz mit ihrer Kreditkarte. Ab 2021 werden die Sicherheitsanforderungen dafür strenger, erklärt der Bundesverband deutscher Banken.

Bisher müssen Käufer beim Bezahlen mit der Kreditkarte in der Regel lediglich die Kartendaten eingeben. Nach den ab dem kommenden Jahr geltenden erhöhten gesetzlichen Sicherheitsanforderungen ist dann eine sogenannte Zwei-Faktor-Authentifizierung verpflichtend.

Kunden müssen sich dafür vorab für ein entsprechendes Sicherheitsverfahren, zum Beispiel „3-D Secure“, registriert haben. Registrieren kann man sich zum Beispiel im Onlinebanking. Möglicherweise hat die eigene Bank die Registrierung für ihren Kunden auch schon bei der Kartenbestellung vorgenommen.

Beim erstmaligen Bezahlen unter Einsatz des „3D Secure“-Verfahrens geben Kunde zunächst ihre Kreditkartendaten ein. In einem zweiten Schritt werden die Angaben geprüft und je nach Bank zum Beispiel mit einer mobileTAN, einer SMS-TAN oder einer Push-Nachricht auf das eigene Smartphone freigegeben.

Ein Vorteil: Läuft etwas beim Einkauf schief, können Kreditkartentransaktionen reklamiert werden. Dafür sollten Kunden sich an die kartenausgebende Bank wenden. Bei Verdacht, dass jemand die Kreditkarte missbräuchlich genutzt hat, sollte die Karte sofort gesperrt werden.

(ahar/dpa)