Verbraucherpreise Inflation bei 1,3 Prozent - wie geht das?

Düsseldorf · Je nach persönlichem Warenkorb fällt die Preissteigerung im März unterschiedlich ins Gewicht. Eine Erkenntnis: Einkommensschwächere Menschen können dabei besser wegkommen als Gutverdiener.

 Unterschiedliche Warenkörbe: Die Auswirkungen der Inflation auf einzelne Haushalte hängen stark am Einkommen (Symbolbild).

Unterschiedliche Warenkörbe: Die Auswirkungen der Inflation auf einzelne Haushalte hängen stark am Einkommen (Symbolbild).

Foto: dpa/Fabian Sommer

Zwischen September 2022 und Februar 2023 waren die Verbraucherpreise in Deutschland hoch wie nie, sieht man von der Hyperinflation der 20er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts ab. Damals lag die Inflationsrate bundesweit bei mehr als acht Prozent, alle stöhnten ob hoher Kosten für Energie und Lebensmittel, die Entlastung durch Tankrabatt und Neun-Euro-Ticket war Vergangenheit. 15 Monate später hat sich die Situation deutlich entspannt. Die Inflationsrate ist auf 2,2 Prozent gesunken und hat ein Niveau erreicht, das die Europäische Zentralbank (EZB) im Juni vermutlich dazu veranlassen wird, den Leitzins zu senken.