Prognose von Wirtschaftsforschern Der Immobilienboom in NRW lässt langsam nach

Düsseldorf · In der Region sinken oder stagnieren die Werte bis 2035 vielfach, wie eine Prognose des Forschungsinstituts HWWI zeigt. Ausnahmen sind unter anderem Düsseldorf, Köln, Münster, Bonn und der Kreis Kleve.

 Ein Neubaugebiet in Köln. (Symbol, Archiv)

Ein Neubaugebiet in Köln. (Symbol, Archiv)

Foto: dpa/Oliver Berg

Wer jetzt schon ein Haus oder eine Wohnung in Düsseldorf, Köln, Bonn oder Münster hat, dessen Immobilienvermögen wird in den kommenden Jahren weiter steigen. Dagegen stagnieren in großen Teilen Nordrhein-Westfalens die Preise oder gehen gar leicht zurück. Dies hat eine Analyse des Hamburger Forschungsinstituts HWWI im Auftrag der Postbank ergeben. Tenor: In der knappen Mehrheit der 401 Landkreise und kreisfreien Städte in Deutschland habe der Preisboom ein Ende. Eigentümer in den anderen Regionen könnten davon ausgehen, dass ihre Immobilie „mindestens bis 2035 real an Wert gewinnt“. Die Tendenz: Je mehr junge, gut verdienende Berufstätige in einer Region leben, umso wahrscheinlicher ist ein Anstieg der Kaufpreise.