Euro in Asien zum Dollar auf niedrigstem Stand seit Anfang 2006

Dollar-Kurs : Euro in Asien auf niedrigstem Stand seit 2006

Der Euro ist am Montag im fernöstlichen Handel zum Dollar auf den tiefsten Stand seit Anfang 2006 gefallen. Beobachter sehen auch die Diskussion um einen möglichen Austritts Griechenlands aus dem Euro als Grund für den Absturz.

Die Gemeinschaftswährung kostete 1,1860 Dollar, nachdem sie am Freitag noch mit 1,2002 Dollar gehandelt worden war. Händler sagten, der Verlust habe hauptsächlich technische Ursachen. Bei dünnem Handel habe eine Welle von Stop-Loss-Verkäufen den Euro weiter gedrückt, nachdem er unter die Schwelle von 1,20 Dollar gerutscht sei.

Zusätlich gedrückt worden sei der Euro vermutlich durch die jüngsten Spekulationen über einen möglichen Austritt Griechenlands aus der Euro-Zone, erklärten Händler. "Der Spiegel" berichtete am Wochenende unter Berufung auf Regierungskreise, der "Grexit" habe seinen Schrecken für Bundeskanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Wolfgang Schäuble verloren. Sie seien inzwischen zuversichtlich, dass der Euro einen Ausstieg des südeuropäischen Krisen-Landes überleben würde.

(REU)
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