Mit rund 35.000 Euro pro Person Spitzenreiter: Die Hessen sind Deutschlands Sparfüchse

Mit rund 35.000 Euro pro Person Spitzenreiter : Die Hessen sind Deutschlands Sparfüchse

In der Eurokrise fragen sich viele Deutsche, was aus ihrem Geld wird – und scheinen einiges auf die hohe Kante zu legen. Nach einer aktuellen Studie wird das meiste Geld in Hessen zurückgelegt, während Mecklenburg-Vorpommern Schlusslicht im Ranking der Bundesländer ist.

In der Eurokrise fragen sich viele Deutsche, was aus ihrem Geld wird — und scheinen einiges auf die hohe Kante zu legen. Nach einer aktuellen Studie wird das meiste Geld in Hessen zurückgelegt, während Mecklenburg-Vorpommern Schlusslicht im Ranking der Bundesländer ist.

Nach der Umfrage der Postbank in Zusammenarbeit mit dem Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid wachsen die Pro-Kopf-Guthaben auf den Sparkonten in allen Bundesländern wieder an. Demnach sparen 37 Prozent der Befragten monatlich einen bestimmten Betrag. Und Frauen sind laut der Umfrage noch sparsamer als die deutschen Männer.

Doch die ganz großen Sparfüchse in Deutschland sind die Hessen. Sie legen pro Person fast 35.000 Euro zurück. Das ist wesentlich mehr, als der Deutsche im Schnitt spart. Diese Summe beläuft sich nämlich nur auf rund 19.000 Euro.

Auch die Hamburger, die den zweiten Platz in dem Ranking belegten, kommen nicht wirklich an die sparsamen Hessen heran. Hier werden pro Person etwas über 23.000 Euro zurückgelegt. Die als sparsam geltenden Schwaben belegten übrigens nur Rang für, noch hinter den Bayern und den Hauptstädtern aus Berlin.

In Nordrhein-Westfalen werden laut der Umfrage pro Person rund 16.000 Euro zurückgelegt, damit belegt das Bundesland Platz neun in dem Ranking. Das Schlusslicht bildet Mecklenburg-Vorpommern, wo gerade einmal rund 9600 Euro pro Person zurückgelegt werden. Überhaupt rangieren die ostdeutschen Bundesländer im unteren Bereich des Rankings.

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(das)
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