Rekordhoch an der Börse Dax überspringt Marke von 16.500 Punkten

Frankfurt/Main · Am Montag aht der Dax seinen erst am Freitag erreichten Rekord übertroffen. Auch dank positiver Vorgaben aus Asien schaffte es der deutsche Leitindex bis auf gut 16.528 Punkte.

Das Logo des „Dax“ (Symbolbild).

Das Logo des „Dax“ (Symbolbild).

Foto: dpa/Arne Dedert

Am Nachmittag behauptete er ein Plus von 0,18 Prozent auf 16.498,60 Punkte. Für den Juli steuert er damit auf ein Plus von 2,2 Prozent zu. Der MDax der mittelgroßen Unternehmen gewann am Montag 0,26 Prozent auf 28.781,80 Punkte, während der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 um 0,39 Prozent auf 4483,85 Zähler stieg.

Die Aktien von Siemens Energy waren nach neuen Negativ-Schlagzeilen zur Windkraftsparte mit minus 2,6 Prozent größter Dax-Verlierer. Im Zusammenhang mit Mängeln an einer neuen Windturbine des Energiekonzerns kann es möglicherweise zu Auslieferungsverzögerungen kommen, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf mit der Situation vertraute Personen berichtete. Unterdessen gehe die Ursachenforschung weiter. Sollten verborgene Designfehler entdeckt werden, könnten die Reparaturkosten auf mehr als die bislang bekannte Summe von über eine Milliarde Euro steigen.

Auch einige Quartalszahlen standen im Fokus. Bei Nemetschek ging das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) etwas stärker zurück als erwartet, und auch die Umsatzdynamik ließ im Vergleich zum Jahresauftakt nach. Die Aktien konnten sich nach deutlichen Verlusten aber berappeln und gewannen zuletzt 0,6 Prozent. Der Bausoftwareanbieter leidet unter der Konjunkturflaute und bekommt die Umstellung vom Lizenzgeschäft mit hohen Einmalbeträgen hin zu Abonnements mit laufender Zahlung zu spüren.

Für die Titel von MDax-Nachbar Stabilus ging es um 0,7 Prozent hoch. Laut Börsianern fiel das Wachstum von Umsatz und bereinigtem operativem Ergebnis (Ebit) ein wenig besser als erwartet aus. Zudem sieht der Autozulieferer die Erlöse im laufenden Geschäftsjahr nun am oberen Ende der bisherigen Zielspanne. Doch die bereinigte Ebit-Marge soll nur das untere Ende der zuvor anvisierten Spanne erreichen.

Der Euro kam wenig von der Stelle und kostete zuletzt 1,1020 US-Dollar. Die EZB hatte den Referenzkurs am Freitag auf 1,1010 Dollar festgesetzt. Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von 2,55 Prozent am Freitag auf 2,57 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,11 Prozent auf 124,25 Punkte. Der Bund-Future verlor 0,05 Prozent auf 132,82 Punkte.

(felt/dpa)
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