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Beschluss des Bundeskabinetts: Hartz-IV-Empfänger bekommen mehr Geld

Beschluss des Bundeskabinetts : Hartz-IV-Empfänger bekommen acht Euro mehr

Alleinstehende mit Hartz IV bekommen im kommenden Jahr acht Euro mehr pro Monat. Der Regelsatz steigt dann auf 424 Euro.

Eine entsprechende Verordnung von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) passierte am Mittwoch das Bundeskabinett. Wer mit einem anderen bedürftigen Erwachsenen wie dem Ehepartner in einer Wohnung lebt, für den steigt der Satz um acht auf 382 Euro.

Für Jugendliche von 14 bis 17 Jahren gibt es eine Erhöhung um sechs auf 322 Euro. Bis zur Vollendendung des sechsten Lebensjahres werden künftig 245 Euro gezahlt, fünf Euro mehr als bislang. Für Kinder von sechs bis 13 Jahren steigt die Leistung um sechs auf 302 Euro monatlich.

Allein durch die geplante Anhebung der Sätze entstehen laut Verordnungsentwurf jährliche Mehrkosten von 480 Millionen Euro. 460 Millionen entfallen dabei auf den Bund, 20 Millionen Euro auf die Kommunen.

Heil verwies darauf, dass die Anpassung einem festgelegten Mechanismus folge. Der Bundesrat muss der Verordnung noch zustimmen, die Zustimmung gilt aber als sicher.

(mba/dpa)