EnBW: Landesregierung lehnt Finanzspritze ab

EnBW: Landesregierung lehnt Finanzspritze ab

Stuttgart (dapd). Die Vorstellungen einer Kapitalerhöhung von EnBW-Chef Hans-Peter Villis stoßen bei der baden-württembergischen Landesregierung auf Ablehnung. Das Land habe durch den Einstieg unter der Vorgängerregierung bei der EnBW "über fünf Milliarden Euro im Feuer", sagte Wirtschafts- und Finanzminister Nils Schmid (SPD) dem "Handelsblatt" (Montagausgabe).

Die Bürger sollten nicht über das bisherige Engagement hinaus belastet werden. Zudem sehe er keinen Grund für eine Kapitalerhöhung. Schmid ist aber auch mit der EnBW-Strategie nicht zufrieden. Das Unternehmen hat im ersten Halbjahr 590 Millionen Euro Verlust gemacht.

(RP)
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