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Düsseldorf : Wie viele Reisebusse zum Weihnachtsmarkt kommen

Tourismus in Düsseldorf : So viele Reisebusse kommen jetzt zum Weihnachtsmarkt

Ob aus den Niederlanden oder sogar aus dem Vereinigten Königreich, in den Jahren vor der Pandemie kamen knapp 2000 Reisebusse zum Weihnachtsmarkt. Wie jetzt die Lage bei den Reservierungen für Parkplätze ist.

Deutlich weniger Reisebusse als noch vor der Pandemie im Jahr 2019 haben bislang für die Zeit des Weihnachtsmarktes Parkplätze in der Stadt reserviert. Wie Düsseldorf Tourismus (DT) auf Nachfrage unserer Redaktion mitteilt, lagen bis vergangenen Samstag 283 Buchungen für das Gratisangebot an Tonhallenufer und Fritz-Roeber-Straße im digitalen System vor, elf für genau diesen Tag. Zum Vergleich: 2019 lagen am 20. November bereits mehr als 1000 Reservierungen für die Adventszeit vor, es kamen letztlich rund 1800 Busse – allein 850 aus den Niederlanden.

Die meisten Reisegruppen haben sich in diesem Jahr bislang aus Belgien angemeldet (131), es folgen die Niederlande (122). Jeweils vier Busse wollen aus Frankreich und dem Vereinigten Königreich anreisen. Aus Deutschland haben sich 23 angekündigt.

 Eine Stornierungswelle aufgrund des aktuellen Infektionsgeschehens zeichnet sich laut DT bislang nicht ab. „Die Stornierungen von Plätzen und neue Reservierungen halten sich gerade die Waage. Dies sehen wir als Zeichen, dass der Weihnachtsmarkt Dank der von uns ergriffenen Maßnahmen weiterhin ein beliebtes und sicheres Reiseziel ist.“ Hintergrund: Es gilt die 2G-Regel, der Marktplatz ist sogar abgesperrt.

Dennoch, unterm Strich dürfte auch die Zahl der Touristen im Dezember deutlich unter dem Niveau des Jahres 2019 liegen. Damals konnte mit knapp 410.000 Übernachtungen acht Prozent des Jahreswertes verzeichnet werden, obwohl keine Messen im letzten Monat des Jahres stattfinden. Das zeigt umso mehr die Bedeutung des Weihnachtsmarktes für die Wirtschaft in der Stadt.

Die DT sagt dazu: „Gerade das Erlebnis, die stimmungsvollen Weihnachtsangebote der Märkte mit dem Shopping in der Innenstadt verbinden zu können, zieht Tagesgäste zur Adventszeit an, aber eben auch Touristen, die in der Stadt übernachten.“