Brief an die EZB: CSU-Politiker fordert Ein-Euro-Scheine

Brief an die EZB: CSU-Politiker fordert Ein-Euro-Scheine

Der CSU-Politiker Ernst Hinsken fordert in einem Brief an EZB-Präsident Mario Draghi die Einführung von Ein-Euro-Scheinen. Vor allem beim Tringeldgeben hätte das Vorteile.

In dem Schreiben an Draghi begründet Hinsken dies laut "Bild am Sonntag" unter anderem damit, dass Ein-Euro-Scheine im Gegensatz zu Münzen in andere Währungen eingewechselt werden könnten. Darin sieht der CSU-Politiker große Vorteile - zum Beispiel bei der Gabe von Trinkgeldern im Ausland.

"Für eine Währung ist es entscheidend, dass sie akzeptiert und genutzt wird - auch im Ausland. Hier kann gerade der Euro neben dem Dollar punkten", zitiert das Blatt aus dem Schreiben an den Chef der Europäischen Zentralbank.

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Es könne aber nicht sein, dass für kleine Dienstleistungen nur Dollar-Scheine übergeben würden, weil es keine Scheine unterhalb der Fünf-Euro-Grenze gebe. "Was gibt man dem Kofferträger im Hotel als Trinkgeld?", fragt Hinsken. "Einen Fünf-Euro-Schein?

(dpa/pst)
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