Budapest-Party bei Hamburg-Mannheimer kostete 83 000 Euro

Budapest-Party bei Hamburg-Mannheimer kostete 83 000 Euro

Düsseldorf (dapd). Die Party für Mitarbeiter der Versicherung Hamburg-Mannheimer mit Prostituierten in Budapest sorgt weiter für Ärger. Die Party kostete 83 000 Euro. Das sagte Torsten Oletzky, der Chef der Ergo-Versicherung, in der das Unternehmen aufgegangen ist, dem "Spiegel".

Er bezeichnete die Veranstaltung als einen "groben Fehler". Nach bisherigen Erkenntnissen seien für die Party 20 Prostituierte engagiert worden, sagte Oletzky. Zu den Details wollte er sich wegen der laufenden Untersuchung nicht äußern. Der Ergo-Chef räumte ein, dass viele der damals eingeladenen selbstständigen Vertreter weiter für den Konzern tätig seien. Die "Teilnahme an einer solchen Veranstaltung allein" sei "kein Grund, personelle Konsequenzen zu ziehen", sagte Oletzky. Die damals Verantwortlichen hätten das Unternehmen verlassen. Ob Ergo nun gegen sie vorgehe, werde geprüft.

(RP)
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