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Autoindustrie: Bund plant Umbauhilfen in Milliardenhöhe

Umbauhilfen für Industrie : Bund plant Milliardeninvestionen in die Autobranche

Um die Autoindustrie bei der Umstellung auf alternative Antriebe zu unterstützen, plant der Bund ein Invesitionsprogramm in Höhe von zwei Milliarden Euro. Vor allem Investitionen der Zulieferindustrie sollen gefördert werden.

Die Bundesregierung hat ein Hilfskonzept für die Auto- und Zulieferindustrie zur Umstellung auf klimafreundliche Antriebe und automatisiertes Fahren vorgelegt. Bis 2024 sollen zwei Milliarden Euro unter anderem an Investitionszuschüssen an die deutsche Schlüsselindustrie gehen, wie aus dem am Montag öffentlich gewordenen Regelungen hervorgeht.

Die schwarz-rote Koalition hatte sich im Juni im Zuge ihres Konjunkturpakets auf ein „Bonus-Programm“ verständigt. Ziel ist es vor allem, Zukunftsinvestitionen der Zulieferindustrie zu fördern. Viele Autozulieferer sind derzeit in einer schwierigen Lage. Die Corona-Krise hat die Nachfrage nach Autos einbrechen lassen, zudem müssen die Firmen aber viel Geld in neue Antriebe investieren. Viele Zulieferer hängen noch am Verbrennungsmotor.

Das Programm der Bundesregierung soll nach dpa-Informationen auf drei Säulen stehen. Zum einen sollen Investitionen in neue Anlagen, in die Industrie 4.0 und den Umweltschutz gefördert werden. Damit soll der Wandel der Produktion unterstützt werden. „Die Umstellung auf neue Produkte, insbesondere in der E-Mobilität, erfordert eine Anpassung der Produktion“, heißt es. „Raschere Innovationszyklen fordern flexiblere Produktionsanlagen. Der Kostendruck in der Produktion ist hoch.“ Zum anderen geht es um Erforschung und Entwicklung von Innovationen wie neue Antriebe. Außerdem sollen „Innovationscluster“ aufgebaut werden.

(sed/dpa/Reuters)