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Greenpeace-Studie: Homeoffice kann Millionen Tonnen CO2 sparen

Laut Greenpeace-Studie : Homeoffice kann Millionen Tonnen CO2 sparen

Nach einer Studie der Umweltorganisation ließen sich durch die geringere Verkehrsbelastung mehr als fünf Millionen Tonnen pro Jahr einsparen. Das würde 18 Prozent aller Pendler-Emissionen entsprechen.

Homeoffice spart einer Studie zufolge Millionen Tonnen CO2 und senkt spürbar die Verkehrsbelastung. Um 5,4 Millionen Tonnen pro Jahr kann der CO2-Ausstoß im Verkehr sinken, wenn 40 Prozent der Arbeitnehmer dauerhaft an zwei Tagen pro Woche von zuhause arbeiten, wie aus einer am Donnerstag veröffentlichten Studie der Berliner Instituts IZT im Auftrag der Umweltschütz-Organisation Greenpeace hervorgeht. Das entspreche 18 Prozent aller durch Pendeln entstehenden Emissionen.

"Die Corona-Monate haben gezeigt, dass sich viele Arbeiten problemlos von zu Haus erledigen lassen", sagt Greenpeace-Sprecher Benjamin Stephan. "Bundesregierung und Unternehmen sollten die Arbeit im Homeoffice jetzt konsequent fördern, denn Telearbeit schützt das Klima, entlastet den Verkehr und schenkt Arbeitnehmenden Zeit und Flexibilität." So sollte damit begonnen werden, die Pendlerpauschale schrittweise zu streichen und die freiwerdenden Gelder in einen attraktiven öffentlichen Verkehr zu investieren. So würden auch schlechter bezahlte Beschäftigte profitieren, deren Tätigkeiten sich seltener ins Homeoffice verlagern ließen.

Wegen die Krise erlauben viele Unternehmen ihren Mitarbeitern, im Homeoffice zu arbeiten. Habe der Anteil der zuhause Arbeitenden vor der Pandemie etwa 13 Prozent betragen, seien es im Frühjahr etwa 25 Prozent gewesen, so die Studie. Würden 40 Prozent an zwei Tagen von zu Hause arbeiten, würden pro Jahr gut 35 Milliarden Personenkilometer durch weniger Pendeln wegfallen, betonte Greenpeace. Straßen würden gerade in den Stoßzeiten deutlich entlastet.

(cpas/Reuters)