Schwer vermittelbar Jeder Vierte ohne Berufsabschluss in NRW ist arbeitslos

Düsseldorf · Die Jobcenter in NRW schlagen Alarm: Ein Großteil der Arbeitslosen ist nicht für die Berufe qualifiziert, in denen dringend Fachkräfte gesucht werden. Doch das ist nicht die einzige Herausforderung der Jobvermittler.

Die Jobcenter in NRW stehen vor mehreren großen Herausforderungen.

Die Jobcenter in NRW stehen vor mehreren großen Herausforderungen.

Foto: dpa/Jens Kalaene

Es ist ein Phänomen, das die Jobcenter vor große Schwierigkeiten stellt: Fast jeder Vierte ohne Berufsabschluss in NRW ist arbeitslos (23,8 Prozent). Und der Anteil der unqualifizierten Jobsuchenden wird immer größer: Gingen 2022 noch 23,1 Prozent von ihnen keinem sozialversicherungspflichtigen Job nach, stieg der Anteil innerhalb eines Jahres um 0,7 Prozentpunkte. Zum Vergleich: Bei den arbeitslosen Fachkräften erhöhte er sich nur um 0,2 Prozentpunkte – von 3,2 Prozent im Jahr 2022 auf 3,4 Prozent im Jahr 2023. Gleichzeitig stellen die Unternehmen wegen der schrittweisen Eintrübung der Konjunktur immer seltener Menschen ein – und wenn, dann eher die mit Ausbildung.