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Apple iPad: Massenproduktion erst ab 2015

Neue iPads später? : Riesige Nachfrage nach iPhones bringt Apple in Bedrängnis

Offenbar muss Apple die Massenproduktion des neuen iPads auf 2015 verschieben. Insider berichten, dass die Techniker derzeit mit der Produktion der neuen iPhone-Modelle kaum nachkommen. Ursprünglich sollten die Zulieferer des Konzerns im Dezember mit der Massenproduktion der iPads mit größerem Bildschirm beginnen.

Laut Informationen des Wall Street Journals sind auch die Produktionszahlen des 5,5 Zoll großen iPhone 6 für den Konzern unbefriedigend. "Die oberste Priorität für die Lieferkette ist die Befriedigung der überwältigenden Nachfrage nach größeren iPhone-Bildschirmen”, heißt es aus Zulieferkreisen. Es sei schwierig für die Display-Hersteller, ihre Ressourcen aufzuteilen und jetzt Monate für den Aufbau der Produktion eines neuen, größeren iPads zu verwenden.

Foxconn, ein Monteur von Apples Mobilgeräten, muss außerdem neue Arbeiter einstellen, um die beiden neuen iPhones an seinem größten Produktionsstandord in Zhengzhou in Nordchina zu bauen. In dem Werk sind mehr als 200.000 Arbeiter dafür zuständig, die neuen iPhones sowie einzelne Bauteile, beispielsweise die Metallgehäuse, herzustellen.

Das iPhone 6 und das iPhone 6 Plus waren am 19. September in zehn Ländern in die Ladenregale gekommen. Apple hatte am ersten Verkaufswochenende nach eigenen Angaben mehr als 10 Millionen Smartphones verkauft. Es wird erwartet, dass sich der Konzern bei der Vorlage seiner Quartalszahlen am 20. Oktober offiziell zum iPhone-Absatz äußert.

Die Verkaufszahlen des Konzerns für das iPad sind zwei Quartale in Folge gefallen, während der Tablet-Umsatz insgesamt in vier der vergangenen fünf Quartale zurückging. Apples Anteil am globalen Tablet-Markt ist im zweiten Quartal auf 26,9 Prozent gesunken, von 33 Prozent im Vorjahreszeitraum, wie aus den Daten des Marktforschers IDC hervorgeht.