Debatte um Energiewende Altmaier: Braunkohle noch lange unerlässlich

Zeitz · Trotz der Energiewende werden nach Ansicht von Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) fossile Energieträger für eine stabile Stromversorgung noch viele Jahrzehnte benötigt.

Peter Altmaier - Bundeswirtschaftsminister und enger Vertrauter der Kanzlerin
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Foto: dpa/Sebastian Kahnert

Es gehe um eine vernünftige Integration erneuerbarer und konventioneller Energieträger, sagte er am Mittwoch bei einem Besuch der Mitteldeutschen Braunkohlengesellschaft (Mibrag) in Zeitz südlich von Leipzig. Konventionelle Energieträger wie die Braunkohle müssten jedoch effizient und umweltverträglich zur Stromerzeugung eingesetzt werden.

"Der Anteil der erneuerbaren Energien in Deutschland liegt derzeit bei etwa 23 Prozent", sagte Altmaier. Dieser werde kontinuierlich jedes Jahr steigen: bis 2020 auf etwa 35 bis 40 Prozent, bis 2050 auf rund 80 Prozent. Notwendig sei dabei ein konsequenter Ausbau der Stromleitungsnetze. "Man kann nicht jedes Windrad mit Blumengirlanden begrüßen und sich bei jedem Leitungsprojekt in die Büsche schlagen", sagte der Minister im Hinblick auf den teils schleppenden Ausbau der Netze.

(dpa)