Mobilfunkmarkt Telefonica Deutschland steht unter Druck

Düsseldorf/München · Die Trennung vom Partner 1&1 trieb die Aktie 30 Prozent runter. Die Telekom ist nervös, Vodafone schwächelt. Denn der Vertrag mit 02 hat eine Schattenseite.

Die Zentrale von Telefonica ist in München, aber in Düsseldorf sind sehr große Bereiche aus der früheren E-Plus geblieben.

Die Zentrale von Telefonica ist in München, aber in Düsseldorf sind sehr große Bereiche aus der früheren E-Plus geblieben.

Foto: dpa/Lino Mirgeler

Zweieinhalb Wochen, nachdem der Milliardär Ralph Dommermuth am 2. August verkündet hatte, dass die rund zwölf Millionen Mobilfunkkunden seiner Firma 1&1 spätestens im Herbst 2024 über das Netz von Vodafone statt über das von 02/Telefonica Deutschland surfen und telefonieren, ist die Aktie von Telefonica um 30 Prozent abgerutscht. Nach einem ersten Schock ging es seit dem 7. August noch einmal knapp zehn Prozent runter. „Die Anleger sind nervös“, sagt der Unternehmensberater und Branchenkenner Andreas Walter. Immerhin habe Telefonica ja den wichtigsten externen Nutzer seiner Netze verloren.