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UNGES PENGSTE Korschenbroich: Pengste: Das Fest aller Feste

Das Volks- und Heimatfest lockt jährlich rund 50.000 Besucher in den Ort: Programm mit Festzelt, Paraden und Umzüge, Konzert der Beiermänner, DJ „Tante Käthe“, Blumenkorso und vieles mehr.

Das Königsfoto zeigt von rechts Junggesellen-Präsident Frederik Hamm, Minister Andreas Esser, Junggesellen-König Christoph Steigels, Minister Dominik Wymar, Minister Peter Fragen, Sebastianer-König Marc Venten, Minister Thomas Goldmann, Sebastianer-Präsident Thomas Siegers und Bezirksbundesmeister Horst Thoren. FOTO: MARIO WINKLER

Für Korschenbroicher, so sagen sie im Dorf mit K, ist „Unges Pengste“ (Unser Pfingsten) das Maß aller Dinge. Das Fest der Feste. An fünf Tagen, nämlich von heute bis Dienstag, feiern Schützen und Bürger gemeinsam. Und das Fest wird traditionell eingebeiert, denn, wie heißt es im Korschenbroicher Pfingstlied: „Vom hohen Turm es beiert, Unges Pengste wird gefeiert.“ „Ohne das Beiern würde uns Pfingsten etwas fehlen“, sagen die beiden Korschenbroicher Bruderschaftspräsidenten Thomas Siegers (Sankt-Sebastianus-Bruderschaft von 1504) und Frederik Hamm (Sankt-Katharina-Junggesellen-Bruderschaft von 1708). Nach jahrhundertealtem Brauch schlagen zu Pfingsten im 500 Jahre alten Kirchturm der Pfarre Sankt Andreas die Beiermänner die Glocken. Und sie verkünden so der Stadt und dem Umland, dass in Korschenbroich „Unges Pengste“ gefeiert wird. Das Volks- und Heimatfest, aus der Pfingstprozession entstanden, ist Höhepunkt des kirchlichen und gesellschaftlichen Lebens der Stadt. Alljährlich lockt es um die 50.000 Gäste nach Korschenbroich, die sich die Paraden und Umzüge der 1000 Schützenbrüder ansehen, im Festzelt feiern oder das Konzert der Beiermänner hören wollen. 

„Verbunden sind aufs engste die Herzen op Unges Pengste“, so singt man das Pfingstlied, das für Korschenbroich der Maßstab ist, was Festablauf, Frohsinn und vorbildliche Grundhaltung anbelangt. Und soll es sein: Denn dieses Heimatfest ist der Tradition verpflichtet und hat seinen besonderen Ruf. Bezirksbundesmeister Horst Thoren erklärt es so: „Wenn die beiden Bruderschaften zu Pfingsten wieder nach 500-jähriger Gewohnheit und Übung zum Mitfeiern einladen, dann aus der Überzeugung, Freude zu schenken und gute Gemeinschaft. Und sogar das Glücksgefühl trauter Zweisamkeit gehört dann zum Festprogramm.“ Wer das alles miterleben will, sollte dabei sein, denn 1000 Schützen verstehen sich als Gastgeber einer gelebten Tradition. 

Bürgermeister Marc Venten hat als Schützenkönig den Thron der St.-Sebastianus-Bruderschaft inne, unterstützt wird er von seinen Ministern Peter Fragen und Thomas Goldmann und natürlich von den Damen Melanie Venten, Biggi Fragen und Doris Goldmann. Gemeinsam wollen sie ihre königlichen Pflichten erfüllen. Bei St. Katharina hat König Christoph Steigels die Königswürde übernommen, mit Andreas Esser und Dominik Wymar an seiner Seite als Minister. 

Das Fest startet heute um 16 Uhr auf dem Matthias-Hoeren-Platz. Später bittet DJ „Tante Käthe“ zum Tanz ins Festzelt. Gottesdienste sind Sonntag, 9 Uhr, in St. Andreas, Montag am Seniorenhaus und der ökumenische Gottesdienst am Dienstag, 10.30 Uhr, in St. Andreas. Königsparaden finden am Sonntag (17 Uhr) mit Großem Zapfenstreich, Montag (12.45 Uhr) mit Blumenkorso und Dienstag (18.15 Uhr) mit Blumenkorso statt. Tanz ist täglich ab 20 Uhr im Festzelt. FRANZ JOSEF UNGERECHTS

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